Montag, 22. Januar 2018

Thema Nachhaltigkeit, Plastikvermeidung und Lebensmittelrettung

Wie steht ihr zu diesen Themen?

Ich muss sagen ich bin ja auf einem Nebenerwerbsbauernhof aufgewachsen und bei uns wurde und wird nix weggeschmissen. Warum auch?

Im aktuellen Lux-Heft der großen gibt es einen Artikel zum Thema Umweltschutz. Da geht es dann eben auch darum, dass man keine Erdbeeren, Milch oder sonst was aus Venezuela oder sonst wo kaufen soll.

Ich muss sagen ich halt mich da auch ziemlich dran, aber heute war ich beim Hofer einkaufen und ja da gabs Heidelbeeren. Ja die Heidelbeeren sind aus PERU???? (ja auch ich frag mich warum), aber die Heidelbeeren waren mit –25% Pickerl beklebt und haben NIX. Keine einzige zerquetschte oder schimmlige drin. Im Sinne der Lebensmittelrettung hab ich sie mitgenommen.

Ja wieder Plastikverpackung mit heim gebracht. Was gekauft dass einmal um die Welt gereist ist.

Ist Lebensmittel retten besser als Müllvermeidung? Optimal wäre natürlich beides.

Die große wollte sie zuerst nicht essen, auch ihr hab ich die Frage gestellt was besser ist und dazu auch die Bitte, dass sie morgen in der Schule fragt.

Ich muss sagen in meinem Kühlschrank befinden sich fast immer Lebensmittel mit einem Prozentepickerl, die drauf kleben, weil es bald abläuft und oft sind diese Lebensmittel auch noch einige Zeit nach dem Datum in meínem Kühlschrank.

Es kommt NICHT selten vor, dass ich Eier verwende die seit 2 Monaten “abgelaufen” sind. Pfeif auf den Schwimmtest, schlag das Ei in ein Häferl und riech dran.

Gestern gabs Topfenschmarrn und der war seit September abgelaufen.

WIR LEBEN HEUTE ALLE NOCH!

Verlasst euch auf eure Sinne und nicht auf irgendein Datum, denn klar dass die Industrie kurze Datums draufdruckt, denn sie müssen ja auch wieder was verkaufen.

Wo kämen wir denn hin wenn ich heute was kaufe, was ich erst in 2 Monaten verwende?

Nein auch das kommt bei mir nicht dauernd vor dass ich alles mögliche kaufe und dann wegschmeisse weil ich es doch nicht verwende.

Wenns beim Spar aber Eier um 50% günstiger gibt dann kauf ich die und zwar viele (nicht Bio aber meistens Freilandhaltung)

Deshalb auch hier: Denkt nach beim Einkaufen! Kauft was ihr braucht und verlasst euch auf eure Instinkte

Dienstag, 2. Januar 2018

Kreativbrief 12/2017

Zur Abwechslung heute mal was leichtes.

Ja ich mach noch immer mit beim Materialbrief von Renee und Claudia.

Diesmal sah das Materialpaket so aus

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und wie immer hab ich es natürlich wieder nur auf den letzten Drücker geschafft etwas daraus zu basteln.

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Ganz glücklich mit ich damit irgendwie nicht.

Ich werd wohl nie eine echte Basteltante.

Montag, 1. Januar 2018

Ein frohes neues Jahr

Es ist soweit, 2017 ist vorbei und 2018 hat begonnen.

Aber hat sich was geändert? Ich mag Silvester nicht, denn eigentlich ändert allein die Änderung der Jahreszahl am Datum rein gar nichts an unserem Leben. Oder gehört ihr tatsächlich noch zu denen, die sich extra zu Neujahr vornehmen ihr Leben zu ändern?

Dazu braucht man kein Datum. Der einzig richtige Zeitpunkt sein bisheriges Leben zu ändern ist:

Bildergebnis für hier und jetzt

Ich hoffe ihr habt ein paar schöne und entspannte Tage mit euren Lieben verbringen können ohne große Streitereien.

Will ich heuer etwas ändern in meinem Leben? Nein mit dem Großteil bin ich sehr zufrieden, ein paar kleinere Baustellen gibt es aber

Ich werde zb bewusster einkaufen, nachdem ich heute einen Blick in unsere Speis geworfen habe und festgestellt habe dass wir mindestens einen Monat ohne Einkauf auskommen könnten.

Ich werde auch bewusster einkaufen für meine KInder auch Bücher (die große hat ein 14€ Buch in einem halben Tag ausgelesen) und auch wenn ich der Buchhändlerin den Umsatz gönne, ist es irgendwie doch Geldverschwendung (vorallem wenn es das Buch auch in der Bücherei gibt)

Ich werde weniger “ich will das haben” kaufen dafür mehr “ich brauche das wirklich”


Ich habe auch wieder verstärkt gemerkt wie sehr uns doch das ganze Sozial Media Klumpert in unserem Zusammenleben verändert hat.

Ja und jetzt kommt der Schmarrn von wegen früher war alles besser.

Früher hat man sich im Winter daheim eingekuschelt im Winter und gestrickt, gebastelt, Kekse gebacken und sich auf Weihnachten gefreut.

Heute freuen sich alle online schon sooo extrem auf Weihnachten, dass viele von dem ganzen Zeug schon 5 Tage nach Weihnachten nix mehr sehen wollen (übrigens beim Tedi gibts schon seit 3 Wochen Osterdeko). Warum?? 2 Wochen Christbaum stehen haben ist doch nicht schlimm, früher blieb der bis Lichtmess (2. Februar). Okay in einer Mini-Wohnung versteh ich es ja, aber die haben die meisten ja gar nicht.

Voriges Jahr war daheim noch alles kuschelig und gemütlich. Heute ist es hyggelig. Beim Bücherriesen gibt es dazu je nach Suchbegriff zwischen 250 und 4500 Einträge. Ganz früher war das mal das Biedermeier.

Redet doch mal mit euren Elter, Großeltern oder Urgroßeltern wie sie früher Weihnachten bzw die Wintermonate verbracht haben. Gemütlich? Daheim? Alle gemeinsam?

Es kommt mir vor, als ob viele, die jetzt keine Kinderratgeber mehr brauchen einfach eine Abteilung weiter gegangen wären und dort eben dann bei Hygge oder Achtsamkeit hängen geblieben sind. Das ist nicht böse gemeint, echt nicht.

Aber braucht man dafür echt Ratgeber? Ich hab selbst 2 Kinder wie ihr ja alle wisst, aber ab einem gewissen Alter der Kinder (ich sag mal spätestens wenn sie in den Kindergarten gehen) kann auch der Papa mal einige Zeit (einen Nachmittag) auf die Kinder schauen und man kann sich zurückziehen und mal ein Buch lesen.

Ja ich schaffe es mittlerweile ein Buch pro Woche zu lesen mindestens, okay meistens hab ich dabei mein Handy in der Hand wegen der Bücherei-App. Aber ich lese (zwar nichts tiefschürfendes). Früher als ich noch mit dem Zug in die Arbeit gefahren bin (2-3h täglich) habe ich Bücher verschlungen und das habe ich vermisst.

Abgeschweift aber hier nochmal kurz das wichtigste:

Sei dein eigener Trend

Pfeif auf das was alle tun, jeder redet von Individualismus, aber wenn alle das gleiche machen und toll finden, sind wir doch alle Lemminge.

Seid Fische die gegen den Strom schwimmen und seid euren Kindern Vorbilder, damit sie später diese ganzen Ratgeber nicht brauchen. Bringt ihnen bei, dass sie gut sind wie sie sind (Bodypositivity), dass sie meistens (Schule und Beruf halt nicht) machen dürfen was sie wollen und ihnen guttut (Achtsamkeit), bringt ihnen die Natur näher und auch Achtsamkeit mit unserer Welt (sei es Umweltschutz, Plastikvermeidung usw)

Aber das wichtigste:

SEID DA!! SEID IHR SELBST! LEBT DEN MOMENT!

Denn es wird kein zweites 2018 geben

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