Donnerstag, 1. März 2018

Auflösung Kreativbrief 02/2018

Ich bin keine Basteltante und werd auch wahrscheinlich nie eine richtige werden. Trotzdem macht es mir irgendwie Spass und kleine Karten und Verpackungen kann man eigentlich immer brauchen und mittlerweile helfe ich auch meinen beiden Mädels wenn sie Hilfe beim Kreativsein brauchen etwas auf die Sprünge.

Der Kreativbrief wird von Renee und Claudia veranstaltet.
Das ist das Material vom Februar.

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Diesmal kam mir auch gleich eine Idee.

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Eine schnelle Box und ein kleines Kärtchen. Perfekt um etwas Schokolade zu verschenken.

Viel Spass beim Schauen was die anderen gebastelt haben.

Mittwoch, 28. Februar 2018

Nähplanung

Frühling ist für mich immer die Zeit des Ausmistens und Aufräumen (wie ihr vielleicht mittlerweile schon wisst) und das ändert sich auch heuer irgendwie nicht.

Ich habe mir im Herbst einen Pax-Schrank fürs Schlafzimmer eingebildet der um einiges kleiner ist als unser alter Eckkasten. Gsd braucht jetzt jemand in der Familie genau so einen Schrank und gsd wollte den alten Kasten über willhaben niemand kaufen.
Ja ich hab mir eine Veränderung eingebildet, ja ich habs mir auch ursuper vorgestellt weil soviel Gewand haben wir eh nicht (also wir zwei Erwachsenen).
ABER ich hatte vergessen, dass das aussortierte Gewand der Mädels auch in diesem Kasten zwischengelagert wurde bis es entweder weitergegeben wurde oder ein Vakuumsackerl voll war zum aufheben.
Was dazuführt, dass es bei uns im Schlafzimmer derzeit ziemlich chaotisch aussieht mit Kisten die neben dem Kasten stehen usw.

Jetzt ist es bald soweit und mein lieber Mann wird ein Wochenende lang fluchen, wenn er den einen Kasten abbauen und den anderen wieder aufbauen darf.

Ja manchmal geht probieren halt über studieren.

Aber ich werd das dann selbst verständlich wieder mal dazu nutzen mir meine Garderobe zu überlegen. Ich kann ja mittlerweile echt dem Kleidergedanken von Mark Zuckerberg etwas abgewinnen.
Wenn man im Kasten einfach nur 10 gleiche Shirts und 3 Hosen hat, braucht man in der Früh nicht drüber nachdenken was man anzieht.

Wobei ich mich manchmal wenn ich zum 2. Mal in einer Woche das gleiche T-shirt anhabe (dazwischen gewaschen) ob es jemandem auffällt (NEIN, wie auch ich arbeite mit Männern zusammen) aber ich werd ab dem 50. Mal tragen irgendwie müde mit manchen Kleidungsstücken. Ich trage sie aber auch wirklich bis sie fast zerfallen und auch manchmal schon diese berühmten Löcher in Hosenbundnähe haben.

Deswegen steht bei mir eben auch wieder aktuell die Erarbeitung eines Nähplans an.

Was brauche ich?
Was will ich?
und am wichtigsten

Was passt zu mir und meinem Leben?


wie gehts euch so mit dem Thema? Irgendwelche neuen Erkenntnisse?

Mittwoch, 21. Februar 2018

Geburtstagsmitgebsel

bzw was schenkt man einem Kind das man kaum kennt.

Ihr kennt das sicher alle, Kind ist eingeladen zum Kindergeburtstag und das Geburtstagskind selbst weiss nicht was es sich wünschen soll.
Schwierig, vorallem wenn man das Kind selbst kaum kennt, weil in der Schule hat man ja kaum Kontakt mehr mit den Eltern bzw mit den Kindern selbst, das ist im Kindergarten noch wesentlich einfacher.

Derzeit werden die Kinder wieder auf einige Parties eingeladen, deshalb stellt sich die Frage: Was schenkt man? Die meisten wissen eh nicht was sie wollen, also gibts eigentlich fast immer Gutscheine von uns. Vorallem wenn die Kinder nicht so miteinander befreundet sind, dass sie sich dauernd auch privat treffen.

Diesmal wars der 10. Geburtstag einer Klassenkollegin meiner Großen. Zum Gutschein gabs noch eine selbstgebastelte Einhornkarte dazu.

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Wie macht ihr das? Was verschenkt ihr?
Bei uns haben sich diese Körbe in diveren Spielzeuggeschäften gott sei dank noch nicht durchgesetzt

Samstag, 3. Februar 2018

Stadt und Land: Verkehr

Susanne fragt uns im Jänner einige knifflige Fragen zum Thema Verkehr.

Zu Beginn bevor ich mit dem Fragen beantworten beginne muss ich erst mal zugeben, dass meine Kindheit ganz idyllisch auf dem Land stattgefunden hat und es war quasi ein Highlight vor knapp 20-25 Jahren wenn wir einmal im Monat in die Bezirkshauptstadt Hollabrunn zum Einkaufen gefahren sind. Das erste Mal bewusst in Wien auf der MaHü war ich glaub ich im 4. Gym. Wien kannte ich davor nur von Arztbesuchen, die waren aber so häufig im AKH, dass ich die Stationen der Stadtbahn (U6) auswendig konnte bis dorthin. Die U6 fuhr damals übrigens noch von Heiligenstadt weg und nicht von Floridsdorf.

Ich bin gerne das Landei in Wien, denn dadurch wird mir meistens auch ohne Huperei falsches Einordnen verziehen.
Aber es gibt nix schlimmeres als Wochenend-Waldviertler die immer 80 auf der Bundesstrasse fahren ausser in der 80er Beschränkung, da nur 70.


So jetzt zu den Fragen:

Braucht ihr ein Auto, da wo ihr lebt?

Nein definitiv nicht. Ja wir brauchen es für Verwandtschaftsbesuche am Wochenende und für Ausflüge, aber im täglichen Leben bräuchten wir es eigentlich nicht-

Wie oft fahrt ihr damit?

Aus Bequemlichkeit und Flexibilität täglich. Denn ich spiel Mama-Taxi in die Schule und den Kindergarten, wäre nicht notwendig ist aber praktisch, da ich dadurch früher zu arbeiten beginnen kann und die Kinder früher anhören. Ausserdem eben wegen Bequemlichkeit, würde der Weg öffentlich doppelt so lang dauern wie mit dem Auto und falls mal (was gsd nie ist und war) was mit den Kindern ist bin ich in 10 Minuten im Kindergarten bzw Schule

Habt ihr ein oder mehrere Autos?

Wir haben nur ein Auto. Mein Mann arbeitet mitten in Wien beim Rathaus. Er steigt also bei uns in den Zug ein und dort aus der Ubahn wieder aus. Praktisch und bequem ohne lästiges Parkpickerl und Parkplatzsuchen

Wie viel Verkehr ist denn bei euch so?

In der Stadt ist zeitweise sehr viel Verkehr. In unserer Wohngegend sehr wenig, obwohl mitten in der Stadt.

Wie ist das mit dem Lärm?

Kaum Lärm da auch kaum Verkehr

Wie ist die Parksituation?

In der Stadt findet man meistens einen Parkplatz und zur Not gibts auch Parkgaragen. Die nicht sooo teuer sind.

Gibt es andere Verkehrsmittel?

Bei uns gibts Busse und das IST-Mobil.

Benutzt ihr die?

Beides wird von uns nicht genutzt.

Wie ist das mit den jungen Menschen bei euch, brauchen/haben die ein Auto?

Nein brauchen sie eigentlich nicht, man sieht bei uns aber auch sehr wenig Moperl-FahrerInnen

Kann man bei euch viel zu Fuß erledigen?

Sehr viel. Die Schulen sind keine 10 Minuten entfernt, Supermarkt ist um die Ecke. Bahnhof ca 15-20 Minúten je nach Gehtempo entfernt.

Wie ist es mit dem Fahrrad? Ist das eine Option bei euch?

Wir fahren auch gerne mal mit dem Fahrrad hier bei uns herum. Im Frühling möchte ich probieren wie es ist mit dem Rad in Arbeit zu fahren (sind ca 8,5km eine Strecke)

und

Was gibt es denn für Situationen, die mir vermutlich fremd sind?

Glaub nicht das es da viel gibt was es in Wien nicht gibt


Na ich bin gespannt was ihr so schreibt

Freitag, 2. Februar 2018

Kreativbrief 01/2018

Wieder ist ein Monat vorbei und es ist wieder Kreativbriefzeit.
Die Vorgabe war diesmal fand ich sehr einfach und gleichzeitig kompliziert

Material KB Jänner 18

Eine silberne Box, die einem auf den ersten Blick nicht viel Spielraum lässt und etwas Designerpapier.

Herausgekommen ist bei mir nach kurzer Überlegung das hier

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Ich hab die Schachtel zerlegt und geprägt. und die Donuts ausgestanzt. Dazu gabs noch ein Mini-Kärtchen.

Die Auflösung findet ihr diesmal bei Claudia

Montag, 22. Januar 2018

Thema Nachhaltigkeit, Plastikvermeidung und Lebensmittelrettung

Wie steht ihr zu diesen Themen?

Ich muss sagen ich bin ja auf einem Nebenerwerbsbauernhof aufgewachsen und bei uns wurde und wird nix weggeschmissen. Warum auch?

Im aktuellen Lux-Heft der großen gibt es einen Artikel zum Thema Umweltschutz. Da geht es dann eben auch darum, dass man keine Erdbeeren, Milch oder sonst was aus Venezuela oder sonst wo kaufen soll.

Ich muss sagen ich halt mich da auch ziemlich dran, aber heute war ich beim Hofer einkaufen und ja da gabs Heidelbeeren. Ja die Heidelbeeren sind aus PERU???? (ja auch ich frag mich warum), aber die Heidelbeeren waren mit –25% Pickerl beklebt und haben NIX. Keine einzige zerquetschte oder schimmlige drin. Im Sinne der Lebensmittelrettung hab ich sie mitgenommen.

Ja wieder Plastikverpackung mit heim gebracht. Was gekauft dass einmal um die Welt gereist ist.

Ist Lebensmittel retten besser als Müllvermeidung? Optimal wäre natürlich beides.

Die große wollte sie zuerst nicht essen, auch ihr hab ich die Frage gestellt was besser ist und dazu auch die Bitte, dass sie morgen in der Schule fragt.

Ich muss sagen in meinem Kühlschrank befinden sich fast immer Lebensmittel mit einem Prozentepickerl, die drauf kleben, weil es bald abläuft und oft sind diese Lebensmittel auch noch einige Zeit nach dem Datum in meínem Kühlschrank.

Es kommt NICHT selten vor, dass ich Eier verwende die seit 2 Monaten “abgelaufen” sind. Pfeif auf den Schwimmtest, schlag das Ei in ein Häferl und riech dran.

Gestern gabs Topfenschmarrn und der war seit September abgelaufen.

WIR LEBEN HEUTE ALLE NOCH!

Verlasst euch auf eure Sinne und nicht auf irgendein Datum, denn klar dass die Industrie kurze Datums draufdruckt, denn sie müssen ja auch wieder was verkaufen.

Wo kämen wir denn hin wenn ich heute was kaufe, was ich erst in 2 Monaten verwende?

Nein auch das kommt bei mir nicht dauernd vor dass ich alles mögliche kaufe und dann wegschmeisse weil ich es doch nicht verwende.

Wenns beim Spar aber Eier um 50% günstiger gibt dann kauf ich die und zwar viele (nicht Bio aber meistens Freilandhaltung)

Deshalb auch hier: Denkt nach beim Einkaufen! Kauft was ihr braucht und verlasst euch auf eure Instinkte

Dienstag, 2. Januar 2018

Kreativbrief 12/2017

Zur Abwechslung heute mal was leichtes.

Ja ich mach noch immer mit beim Materialbrief von Renee und Claudia.

Diesmal sah das Materialpaket so aus

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und wie immer hab ich es natürlich wieder nur auf den letzten Drücker geschafft etwas daraus zu basteln.

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Ganz glücklich mit ich damit irgendwie nicht.

Ich werd wohl nie eine echte Basteltante.

Montag, 1. Januar 2018

Ein frohes neues Jahr

Es ist soweit, 2017 ist vorbei und 2018 hat begonnen.

Aber hat sich was geändert? Ich mag Silvester nicht, denn eigentlich ändert allein die Änderung der Jahreszahl am Datum rein gar nichts an unserem Leben. Oder gehört ihr tatsächlich noch zu denen, die sich extra zu Neujahr vornehmen ihr Leben zu ändern?

Dazu braucht man kein Datum. Der einzig richtige Zeitpunkt sein bisheriges Leben zu ändern ist:

Bildergebnis für hier und jetzt

Ich hoffe ihr habt ein paar schöne und entspannte Tage mit euren Lieben verbringen können ohne große Streitereien.

Will ich heuer etwas ändern in meinem Leben? Nein mit dem Großteil bin ich sehr zufrieden, ein paar kleinere Baustellen gibt es aber

Ich werde zb bewusster einkaufen, nachdem ich heute einen Blick in unsere Speis geworfen habe und festgestellt habe dass wir mindestens einen Monat ohne Einkauf auskommen könnten.

Ich werde auch bewusster einkaufen für meine KInder auch Bücher (die große hat ein 14€ Buch in einem halben Tag ausgelesen) und auch wenn ich der Buchhändlerin den Umsatz gönne, ist es irgendwie doch Geldverschwendung (vorallem wenn es das Buch auch in der Bücherei gibt)

Ich werde weniger “ich will das haben” kaufen dafür mehr “ich brauche das wirklich”


Ich habe auch wieder verstärkt gemerkt wie sehr uns doch das ganze Sozial Media Klumpert in unserem Zusammenleben verändert hat.

Ja und jetzt kommt der Schmarrn von wegen früher war alles besser.

Früher hat man sich im Winter daheim eingekuschelt im Winter und gestrickt, gebastelt, Kekse gebacken und sich auf Weihnachten gefreut.

Heute freuen sich alle online schon sooo extrem auf Weihnachten, dass viele von dem ganzen Zeug schon 5 Tage nach Weihnachten nix mehr sehen wollen (übrigens beim Tedi gibts schon seit 3 Wochen Osterdeko). Warum?? 2 Wochen Christbaum stehen haben ist doch nicht schlimm, früher blieb der bis Lichtmess (2. Februar). Okay in einer Mini-Wohnung versteh ich es ja, aber die haben die meisten ja gar nicht.

Voriges Jahr war daheim noch alles kuschelig und gemütlich. Heute ist es hyggelig. Beim Bücherriesen gibt es dazu je nach Suchbegriff zwischen 250 und 4500 Einträge. Ganz früher war das mal das Biedermeier.

Redet doch mal mit euren Elter, Großeltern oder Urgroßeltern wie sie früher Weihnachten bzw die Wintermonate verbracht haben. Gemütlich? Daheim? Alle gemeinsam?

Es kommt mir vor, als ob viele, die jetzt keine Kinderratgeber mehr brauchen einfach eine Abteilung weiter gegangen wären und dort eben dann bei Hygge oder Achtsamkeit hängen geblieben sind. Das ist nicht böse gemeint, echt nicht.

Aber braucht man dafür echt Ratgeber? Ich hab selbst 2 Kinder wie ihr ja alle wisst, aber ab einem gewissen Alter der Kinder (ich sag mal spätestens wenn sie in den Kindergarten gehen) kann auch der Papa mal einige Zeit (einen Nachmittag) auf die Kinder schauen und man kann sich zurückziehen und mal ein Buch lesen.

Ja ich schaffe es mittlerweile ein Buch pro Woche zu lesen mindestens, okay meistens hab ich dabei mein Handy in der Hand wegen der Bücherei-App. Aber ich lese (zwar nichts tiefschürfendes). Früher als ich noch mit dem Zug in die Arbeit gefahren bin (2-3h täglich) habe ich Bücher verschlungen und das habe ich vermisst.

Abgeschweift aber hier nochmal kurz das wichtigste:

Sei dein eigener Trend

Pfeif auf das was alle tun, jeder redet von Individualismus, aber wenn alle das gleiche machen und toll finden, sind wir doch alle Lemminge.

Seid Fische die gegen den Strom schwimmen und seid euren Kindern Vorbilder, damit sie später diese ganzen Ratgeber nicht brauchen. Bringt ihnen bei, dass sie gut sind wie sie sind (Bodypositivity), dass sie meistens (Schule und Beruf halt nicht) machen dürfen was sie wollen und ihnen guttut (Achtsamkeit), bringt ihnen die Natur näher und auch Achtsamkeit mit unserer Welt (sei es Umweltschutz, Plastikvermeidung usw)

Aber das wichtigste:

SEID DA!! SEID IHR SELBST! LEBT DEN MOMENT!

Denn es wird kein zweites 2018 geben

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