Samstag, 4. November 2017

Plus Size oder Mode für Dicke selbst nähen

Birgit beschäftigt sich derzeit ja sehr stark damit passende Mode für ihre Tochter zu nähen MoM.

Wie ihr ja auf meinen Bildern sehen könnt bin ich ja selbst dick oder fester (wie man bei uns auch sagt) und ja ich war das eigentlich schon immer zumindest seit der Pubertät.

Ich beschäftige mich also immer schon mit Mode bzw was kann ich anziehen um meine Vorzüge in den Vordergrund zu stellen (ich zeig halt gerne meine Oberweite) und mag da nicht viel Stoff drüber. Das ist aber auch kein Rat den ich einer Pubertierenden geben würde.

Ich hab schon mal eine Farbberatung machen lassen und war mit dem Ergebnis für mich sehr zufrieden, also nix dabei was ich absolut nicht tragen würde.

Jeder soll sich wohlfühlen in dem Körper den er momentan hat, denn seien wir mal ehrlich unsere Körper verändern sich im Laufe der Jahre. Manchmal klappt es mit dem Abnehmen aber auch einfach nicht so wie man es sich vorstellt.

Jeder soll anziehen was er will und in dem er sich gut fühlt.

Es gibt nur zwei Sachen die ich festgestellt habe die nicht funktioniert bei Plus Size

1. Leggins sind keine Hosen

(alles was man dazu anzieht sollte mindestens über den Popsch gehen)


2. Kaschieren geht nicht

Man kann nur seine Vorzüge betonen aber nicht die Stellen mit denen man unzufrieden finden kaschieren. Denn dadurch kleidet man sich im Normalfall nur in Säcke die einen noch breiter erscheinen lassen als man eh schon ist.

Ebbi von Ebbi und Float schreibt derzeit recht viel über Plussizemode und wie es ist seinen Stil zu finden und auch mal aus seiner Komfortzone herauszukommen um etwas neues auszuprobieren.

Ich mach derzeit öfter etwas das zwar nicht ganz im Sinne der Nachhaltigkeit ist und mir auch nur mässig Spass macht, aber was sein muss muss sein.

Ich shoppe ONLINE!!

Ja denn ich bin unzufrieden mit meinem derzeitigen Style und würde gerne mal was neues ausprobieren. Es gibt soviele Schnittmuster und ich könnte auch selbst nähen, aber ganz ehrlich um herauszufinden was zu mir und meiner Figur passt ist es einfach besser auch im ökologischen Sinn die Kleidung zu bestellen, anzuprobieren für gut oder schlecht zu befinden und vielleicht dann zu behalten, falls es tatsächlich zu mir passen sollte.

Gerade Kleider sind bei mir schwierig, denn ich habe viel zu selten Gelegenheit welche zu tragen. Ich muss wohl nochmal in der Firma nachfragen ob ich in der Werkstatt dann tatsächlich eine Arbeitshose drüber ziehen müsste (die Gefahr irgendwo rein zu kommen oder hängen zu bleiben ist einfach zu groß).

Wenn ich etwas gefunden habe, das mir echt gefällt und passt freu ich mich immer.

ich kauf aber eben nicht alles, sondern auch hier dann wieder ausgesucht und nur was ich auch wirklich brauche (tja brauch ich ein Kleid? aber wie sagte schon Coco Chanel: Jede Frau braucht ein kleines Schwarzes)

Ausserdem hat gerade bei Plussize online shoppen den Vorteil, dass ich gleich nach den Größen filtern kann und der Frust gar nicht so groß werden kann, weil ich nur Sachen sehe die es in meiner Größe nicht gibt.

Mein Lieblingsonlineshop ist bonprix, ja im Prinzip auch Fast Fashion und nicht nachhaltig.

Aber ob Kleidung zu Fast Fashion wird und nachhaltig ist, liegt halt immer auch am Konsumenten.

Wenn ich alle paar Monate mal bestelle und mir etwas aussuche, dass meine Garderobe entweder ergänzt weil etwas fehlt oder kaputt gegangen ist, ist es eben etwas anderes als Kleidung zu kaufen, nur weil sie gefällt (obwohl schon 3 ähnliche Sachen im Kasten sind)

Und das wichtigste fürs einkaufen:

Die 3-7-14 Regel:

1. Regel: 3 Tage abwarten

Sie haben ein Kleidungsstück vor drei Tagen gekauft und noch nicht einmal getragen? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Teil zu ihren anderen Schrankleichen gesellt, ist leider ziemlich hoch. Shopping-Errungenschaften, die uns gut gefallen, tragen wir voller Freude meist noch am selben Tag. Ansonsten: Lassen Sie das Preis-Etikett also besser noch dran für den Umtausch!

2. Regel: Nach 7 Tagen sich eine Frist setzen

Haben Sie das Kleidungsstück nach sieben Tagen immer noch nicht getragen, werden Sie das Schild auch niemals entfernen. Der siebte Tag ist der Beweis: Es handelt sich um einen Fehlkauf.

3. Regel: Nach 14 Tagen umtauschen

Sehen Sie zu, dass Sie den Einkauf innerhalb von 14 Tagen umtauschen. Die meisten Läden haben eine Umtauschfrist von 14 Tagen. Das heißt, spätestens JETZT sollten Sie das Teil unbedingt zurückgeben, damit es nicht als Schrankleiche endet.


Was meint ihr dazu?

Kommentare:

  1. Also bei leggins muss ich dir wiedersprechen;) aber du hast recht, Bauchfrei dazu sollte nicht sein.....bz vorne zu Kurs oder zu eng, so das der Stoff durchsichtig wird;) aber ich habe auch meist Turnschuhe dazu und es ist für kindi bringen oder auf dem Weg zum Yoga, und Oberteile sind immer lang genug.....
    Ja man sollte seine Vorteile betonen und nicht zu weit tragen, das sieht furchtbar aus, und ganz ehrlich jeder sieht das wir dick sind, da helfen keine Säcke und schwarz auch nicht!
    Das mit dem bestellen finde ich auch nicht schlimm, ich glaube nicht das du dir wöchentlich neue Kleider bestellst oder wie aus schon schriebst 10 gleiche Sachen im Schrank hast.... Für mich ist es ein zwei mal im Jahr, Jeans wenn die alten nichtmehr zu flicken sind oder gut sitzenden Unterwäsche.....

    Also weiter so, und deine Tips stimmen;) werde deshalb morgen gleich das Oberteil anziehen das ich im Urlaub gekauft habe und noch nicht die Gelegenheit hatte ;)
    Liebe Grüße Silke

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  2. Wunderbarer Post!
    Und ich finde es gut, wenn du auf der Suche nach dir in der Mode bist. Das ist wichtig und tut am Ende gut! Speziell, wenn man nicht ein Supermodel ist.
    <3

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Ich freu mich, wenn ihr mir was schreibt

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