Freitag, 22. Januar 2016

This is not okay!–Was hat sich geändert?

Die liebe Susanne von Mami-made fragt, was sich seit dem Katalog der Nähbloggerinnen für mich geändert hat.

Ich muss zugeben, für mich hat sich nicht viel geändert und eigentlich find ich das gut so, denn das heisst für mich, dass ich vorher schon vieles richtig gemacht habe und die Erkenntnisse des Katalogs keinen großen “Schock” für mich bedeutet haben.

Was ich mache

  • Ich kaufe für die Kinder gerne am Flohmarkt bzw auch von Freundinnen
  • ich kaufe bzw nähe nur Kleidung, die wirklich benötigt werden. Denn mal ehrlich, tragen eure Kinder wirklich alle Sachen (klar gibts Sachen, die hauptsächlich für schön sind), die sie im Kasten haben?
  • Meine tragen mittlerweile alles was im Schrank ist einfach weil er nicht mehr übergeht sondern nur noch soviel, dass sie 1,5 Wochen ohne Waschmaschine auskommen könnten.
  • ja ich oute mich hiermit ich kaufe auch hin und wieder bei Primark ein, aber nicht wegen des Preises, sondern weil das einfach die Sachen sind, die meinem Spargeltarzan am besten passen. H&M slimfit Jeans sind ihr beim Bund leider 5cm zu weit
  • Die kleine trägt hauptsächlich 4 Jahre alte Sachen, die ich von der großen aufgehoben habe.
  • ich achte zumindest bei meinen Schuhen auf fairtrade und trage fast nur “El Naturalista”, Waldviertler kommen hoffentlich bald dazu.

Was ich nicht machen kann ist für mich fairtrade zu kaufen, denn es gibt keine Marke die fairtrade in großen Größen anbietet zumindest hab ich noch keine gefunden, alle hören bei Größe 44 auf.

 

Ich halte es mehr mit Minumalismus. Nur weil es fairtrade ist oder bio produziert wurde muss ich deswegen trotzdem nicht Massen konsumieren.

Denn solange von allem zuviel konsumiert wird und immer der Saison oder dem Trend entsprechend gekauft wird (egal ob fertig oder Stoff zum selbst nähen), wird sich nicht viel ändern.

Denn wenn die Nachfrage an fair produzierten Kleidungsstücken steigt, wird es vielleicht (ich bin keine Hellseherin) auch bald dafür Fabriken in Bangladesh geben, denn hier in Europa gibt es nicht die Menge an Arbeitskräften um den Absatz zu befriedigen.

Wenn ich mir ansehe unter den “Hobbynäherinnen” wie schnell und in welchen Massen (vorallem für die Kinder) in den diversen Facebookgruppen genäht und präsentiert wird, ist das Konsumverhalten eindeutig eine Frage der Erziehung egal ob es um Kleidung oder Spielzeug geht.

Fast jeder hat einen Kasten voll nix anzuziehen und einen Spielzeugschrank mit nix zum spielen daheim.

Solange nicht VOR dem Konsum nachgedacht wird, ob man das zukaufenvorgehabte WIRKLICH braucht, solange wird sich nichts ändern in dieser unseren Welt.

Meiner Meinung nach ist es EGAL wo eingekauft wird, die HAUPTSACHE ist, dass man es NICHT als WEGWERFARTIKEL sieht, der sowieso gleich wieder ausgetauscht wird bzw werden kann.

Liebe Leute, da draussen:

LERNT DEN KINDERN UND EUCH SELBST WIEDER RESPEKT VOR DEN SACHEN DIE JEMAND ANDERER GEMACHT

Freitag, 15. Januar 2016

Outdoorpullover Gregor

Renate von Mondbresal hat mal wieder einen total genialen Pullover entworfen. Einen den ich so in der Form zwar schon zu kaufen gesehen habe, aber eben nicht zum selbst nähen und ich hatte das Glück Probenähen zu dürfen.

Der Outdoorpullover ist kein normaler Pullover sondern dient eigentlich als Jackenersatz, deswegen wird er aus Fleece, Alpenfleece, Walk oder ähnlichem genäht.

Deswegen sitzt er an den Schultern auch locker, denn es soll ja noch ein Pullover drunter passen.

Es gibt verschiedene Taschenvarianten im ebook (mein Mann wollte aber keine).

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Dienstag, 12. Januar 2016

Jahresrückblick 2015

Spät aber doch schreibe ich meinen Jahresrückblick über das letzte Jahr.

Hm, was gibt es zu berichten, im Nachhinein betrachtet war es eigentlich ein sehr tolles Jahr für mich bzw uns.

Mir macht meine Arbeit Spass (auch wenn dort fast nur Männer sind, die jünger sind als ich und ich werd heuer erst 34)

Die Kinder gehen gerne in die Schule bzw in den Kindergarten

Wir wurden von Krankheiten verschont (hoffentlich bleibt das so)

Wir hatten einen tollen Urlaub und viel recht entspannte Zeit daheim

Das einzig negative oder im Endeffekt doch positive ist dass ich doch eine Krankheit habe, etwas für das ich nix kann. Ich weiss jetzt endlich was zumindest zu einem Teil (wie groß der Teil ist kann man anscheinend leider nicht sagen) an meiner Figur bzw Gewicht “Schuld” ist.

Ich habe Lipödem.

Damit muss ich leben. Haben tu ich es seit mittlerweile 22 Jahren nur wurde es erst 2015 erkannt und das auch nur nach einem Ausschlußverfahren.

Mehr im Moment nicht dazu, ich will nicht sudern. Mir geht es gut, ich bin gesund, habe weder Diabetes, Bluthochdruck, oder Schilddrüsenprobleme oder andere Hormonprobleme.

Was ich mir für 2016 wünsche

Entspanntes gesunden Familienleben

Einen Urlaub (wobei ich noch nicht weiß wo vielleicht Kärnten)

das die Mädels sich weiterhin recht gut verstehen (bei 4 Jahren Altersunterschied nicht immer ganz einfach)

Ich wünsch euch ein schönes 2016

Montag, 7. Dezember 2015

Irgendwie ist die Luft raus

Ich mag meinen Blog echt sehr und ich nähe immer noch gerne, aber bei weitem nicht so viel wie andere.

Bei meinen Kindern ist es so, dass sie sowieso immer die gleichen 4 Lieblingstshirts anziehen (davon sind immerhin 2 von mir). Mit Glitzerpaillietten und Rolling Stones kann ich nicht mithalten (und will ich auch nicht).

Früher war nähen individuell und kreativ.

Wenn ich jetzt dauernd auf Facebook in diversen Gruppen lese:

Was habt ihr aus dem Stoff genäht? oder  Aus welchen Stoffen habt ihr den Schnitt genäht? (dann noch dabei “Auf der Suche nach Inspiration”. Frag ich mich immer wo ist da die Kreativität wenn viele das gleiche aus ähnlichen  Stoffen nähen. Leute dafür brauch ich nicht nähen, dass kann ich kaufen auch und das 2 oder 3 das gleiche von Hasi Mausi tragen ist mittlerweile auch nicht mehr wahrscheinlicher als bei selbst genähten Sachen.

Ich habs ja schon öfter geschrieben, Leiberl nähen ist für mich mittlerweile auch nur mehr ein “Zusammentackern” mit der Overlock. Für ein Shirt brauch ich inkl Zuschnitt 30 Minuten (ja ich näh mittlerweile schon recht lange 5 1/2 Jahre um genau zu sein).

Vorallem “stören” mich irgendwie die Mengen die produziert werden, wo ist der Unterschied zu Fast Fashion?

es ist doch egal ob der Kasten von selbst genähtem oder gekauftem Gewand über geht. Da kommt dann oft: “ Aber es ist wenigstens keine Kinderarbeit”

Was mich interessieren würde, wieviel von dem Gewand ziehen eure Kinder tatsächlich an?

So wie bei uns (Dank Waschmaschine) 3-4 Leiberl, Hosen und Pullover (Westen) im Wechsel und der Rest (ist bei uns nicht viel)) liegt im Kasten bis Mama überzeugend argumentiert hat, dass das doch mal angezogen werden sollte?

Bei mir liegt die Blogunlust nicht an der Vorweihnachtszeit. Die ist ganz entspannt bei uns, Ich mach mir keinen Stress mehr.

Auf den Wunschzetteln der Kinder steht auch nichts drauf (was entweder bedeutet dass sie eh schon viel zu viel haben oder zumindest was Spielzeug angeht wunschlos glücklich sind)

Donnerstag, 12. November 2015

My cuddle me

Eigentlich mag ich so offene Westen ja eigentlich nicht, aber eigentlich bin ich nicht mehr gefragt was modische Entscheidungen angeht.

Also musste auch für diese Saison wieder eine mycuddleme von Schaumzucker her.

Keine Ahnung mehr wo ich diesen genialen leuchtenden Sternensweat her hatte, aber es gingen sich gerade 2 Westen gut aus damit

2015-09-13 11.22.532015-09-09 20.54.56

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